Eröffnung des Wut-Mut-Raumes

Zur offiziellen Eröffnung des Raumes und Vorstellung des Projektes luden wir Sie ganz herzlich am Mittwoch 06.01.2016 um 14°° in die Räume der OGTGS Weyersberg ein und haben uns sehr freuen, dass so viele Interessierte und alle unsere Mitstreiter und Unterstützer an der Veranstaltung teilgenommen haben.

 

Gäste der Veranstaltung waren:

Herr Minister Ulrich Commerçon 

Herr Reinhardt Klimmt - Beirat der Globus-Stiftung und Schirmherr des Projektes

Frau Graciela Bruch, Herr Karsten Alt – Vorstand der Globus-Stiftung

Herr Thomas Brück - Dezernat für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Umwelt LHS Saarbrücken

Herr Prof. Günther Dörr – Landesinstitut für Präventives Handeln

Herr Falk Triem - SHG-Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie /-psychotherpie

 

SR Aktueller Bericht am 06.01.2016

http://sr-mediathek.sr-online.de/index.php?seite=7&id=37910

 

Livebericht SR3 am 06.01.2016

http://pcast.sr-online.de/play/region-mittag/2016-01-06_region_2016-01-06_1200_uhr.mp3

Auffälliges bzw. herausforderndes Verhalten von Kindern bereits im Grundschulalter hat in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen und stellt Lehrer, Eltern und die Ausbildungs- und Bildungssysteme neben der Vermittlung von Bildungsinhalten vor neue schwierige Aufgaben und erfordert neue Projekte zur innovativen und standortbezogenen Schulentwicklung.

 

Diesem herausfordernden Verhalten so früh wie möglich adäquat zu begegnen und dabei die spezifische und effiziente Förderung der betroffenen Kinder durch temporäre Einzelbetreuung und –förderung innerhalb des regulären Schultages wie auch durch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit der Lehrkräfte und Kinder mit Fachberatern unterschiedlichster Professionen zu ermöglichen, dient das „Wut-Mut-Projekt“.

 

Traumatisierte und sozio-emotional-gestörte Kinder sind alleine aus sich heraus meist nicht in der Lage, dem Schulalltag so zu folgen, dass eine erfolgreiche Schulbildung an der Regelschule für sie möglich ist. Schulversagen oder abgebrochene Schulausbildungen können  daraus resultierend eine Folge sein und Bildungschancen somit reduziert bzw. unmöglich werden.

Die gezielte Förderung von Resilienz, der Widerstandskraft eines Kindes, und die damit verbundene Optimierung der Bildungschancen sind das Ziel des „Wut-Mut-Raumes“.

 

Durch die Zuwendung der Globus-Stiftung konnte ein Raum in der Schule realisiert werden, der speziell zum Zwecke der Resilienz-Förderung eingerichtet wurde. 

Derzeit hat das Arbeiten in diesem Raum das Ziel, durch eine präventive und akute Einzel- bzw. Kleingruppenförderung die Regelbeschulung betroffener Kinder überhaupt und bestmöglich zu gewährleisten.

Mittel- und langfristig ist geplant, diese Resilienz-Förderung als festen Bestandteil des Schulprogramms und -profils allen Kindern der Schule zuteil werden zu lassen.

Fachliche Unterstützung und Flankierung des Projektes erhält die Schule durch das Landesinstitut für Präventives Handeln sowie der Kinder- und Jugendpsychiatrie der SHG Kliniken in Kleinblittersdorf.

 

„Abkühlen, richtiges Zuhören, Gefühle ausdrücken, Kompromisse eingehen, Konflikte auflösen:

das alles kann man lernen - genau so wie Lesen und Schreiben.“[1]

 

 

[1] http://www.labbe.de/zzzebra/index.asp?themaid=671

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