Der Wut-Mut-Raum

Konflikte auflösen : das alles kann man lernen - genau so wie Lesen und Schreiben.“(*1)

 

Auffälliges bzw. herausforderndes Verhalten von Kindern, u.a. von solchen mit einem Förderbedarf im emotionalen und sozialen Verhalten, hat in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen und stellt Lehrer, Eltern und die Ausbildungs- und Bildungssysteme neben der Vermittlung von Bildungsinhalten vor neue schwierige Aufgaben und bedingt neue Projekte zur innovativen Schulentwicklung.

Diesem schwierigen Verhalten so früh wie möglich adäquat zu begegnen, „spezifische und effiziente Förderung durch interdisziplinäre Zusammenarbeit der Lehrkräfte und Kinder mit Fachberatern unterschiedlichster Professionen,“(*2) zu ermöglichen, dient das „Wut-Mut-Projekt“.

 

Diese Förderung der eigenen Stärken, betrifft sowohl den physischen als auch den psychischen Aspekt. Gerade die psychische Stabilität ist es, welche die Bildungsbegegnung von Kindern und Jugendlichen in Schule und auch der nachfolgenden Ausbildung positiv beeinflusst und somit ihren Werdegang in Qualifizierung und Arbeit nachhaltig und zukunftsweisend unterstützen und fördern kann.

 

Den Kindern an der Offenen Ganztagsgrundschule Saarbrücken Weyersberg verbesserte Zukunfts- und Bildungschancen zu ermöglichen, sind die Ziele des „Wut-Mut-Projektes“ unterstützt von der Globus-Stiftung.. 

 

Wirksame und verbesserte Interventionsstrukturen sowie ein nachhaltiges Präventionsprogramm an der Schule zu implementieren und die Inklusion bestmöglich umzusetzen, sind ebendfalls wichtige Aspekte des Projektes.

 

Diese Hilfen, welche sich weit über den originären Bildungsauftrag erstrecken, sind für die Bildungschancen der Kinder wichtig und bilden eine Brücke zwischen den Elternhäusern, der Schule und etwaigen externen Einrichtung, damit den Kindern an dem Ort geholfen wird und sie Unterstützung erhalten, an dem sie sehr viel Zeit verbringen, der für sie zukunftsweisend sein kann und an dem sie mehr lernen können, als den üblichen Fächerkanon getreu dem Motto der Schule: „Unsere Schule – ein Zuhause“ und dem Leitsatz: „Bindung stärkt Bildung“!

 

(*2) http://www.schule.sachsen.de/download/download_sbi/workshop_ehlers.pdf

(*1) http://www.labbe.de/zzzebra/index.asp?themaid=671

 

 

Aufbauzertifizierungskurs am 14. Mai 2016 erfolgreich in St. Ingbert beendet.

17. Mai 2016

 

 

15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Saarland und NRW erwarben das AAT/CT® Zertifikat des Deutschen Institutes für konfrontative Pädagogik – IKD – GbR, Hamburg. Der Aufbauzertifizierungskurs fand mit Unterstützung des LPH-Saarland, in St. Ingbert statt.

Ein großer Teil der Inhalte der Ausbildung zum/zur AAT/CT-Trainer/in wurden bereits in den Qualifikationen des Kooperationspartner LPH zuvor vermittelt.

Die TeilnehmerInnen besuchten in 2014/2015 die Qualifizierung „Deeskalation und Konfrontation in Erziehung und Unterricht“ des LPH-Saarland (leitender Ausbilder war Reiner Gall) und die Fortbildung „CT im Prozess der Inklusion“ des IKD (Leitung: Torsten Schumacher und Reiner Gall).

Mit der Absolvierung einer 6 tägigen Intensivschulung erwarben die Teilnehmerinnen aus Schule und Jugendhilfe das volle AAT/CT® Zertifikat. Die Ausbilder und Prüfer, Markus Brand und Reiner Gall waren mit den Prüfungsergebnissen mehr als zufrieden. Das IKD Hamburg begrüßt 15 neue AAT/CT-Trainer®

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